Meine Geschichte

Geboren am 26.05.1985 in Garsten, Oberösterreich, lebe und arbeite ich zur Zeit in Wien.

 

Ich bin mit drei Geschwistern aufgewachsen und meine Kindheit war geprägt durch ein Abenteuerleben am Fluss und in der Natur.

Beruflich habe ich mich anfänglich als Hafner dem Handwerk verschrieben.

Um meinem kreativen Drängen gerecht zu werden, wechselte ich in die Keramik.

Nach meiner anfänglichen Auseinandersetzung mit der Malerei, habe ich die Ausdrucksmöglichkeiten mit Papier entdeckt. Es war eine sehr zufällige Begegnung und wurde schnell zu meiner Leidenschaft.

 

Ich bin mit der digitalen Revolution aufgewachsen und habe selbst den Wechsel von einer analogen auf eine digitale Kamera miterlebt. Das hat mich in meiner Arbeit sehr beeinflusst. Ich habe beobachtet wie sich meine Art und Weise Bilder zu sammeln und zu betrachten stark verändert hat.

 

Es entstand eine Bilderflut, gesammelte Erinnerungen die digital verstaubten. Dasselbe finde ich in den Zeitschriften und Magazinen wieder die ich verwende.

Eine Unmenge an Bildern, die einmal betrachtet und konsumiert werden, um danach in Vergessenheit zu geraten. Manche Menschen versuchen sie zu sammeln, aber in Wahrheit sind auch sie verborgen.

 

Das ist mein Moment.

 

Ich habe manchmal das Gefühl, dass ich in den Erinnerungen von Menschen wühle, als ob ich in Fotoalben blättere und vergangene Momente finde.

Ich fühle mich ein bisschen als Sammler, als Archivar, sammle Geschichten, Vergangenes, Erinnerungen.

 

Mit diesen Momenten spiele ich und fange an sie zu kombinieren und auch mit der Gegenwart zu verknüpfen.

Es entsteht ein gemeinsamer Zeitstrang, der weit zurückreicht und Epochen verbindet. Ich fange an die Erinnerungen zu zerlegen und zu manipulieren.

Es ist für mich wie das Betrachten eines Familienfotos, es bleiben starke, emotionale Erinnerungen und Impulse.

Aus diesen Begegnungen treffe ich auf meine Gegenwart und lasse mich beeinflussen. Ich beginne mit den Bildern zu kommunizieren. Vor allem wenn ich mit Schriften und Zeitungspapier arbeite, wird der Dialog mit der Gegenwart stark sichtbar. Für mich hat die Reise durch diese Bilderflut eine nicht endende Faszination.

 

Ich surfe auf ihrem Kamm durch die Zeit.

Dabei entdecke ich Held*innen und beginne ihre Geschichten zu erzählen…